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Mit Joachim Körber, Verleger und Gregor Weber, Autor. München.

So dunkel die Nacht. Eine Novelle, die im Herbst 2015 geschrieben wurde. Als Weihnachtsgeschichte für den Literatur-Blog Dandelion. So wie manchmal Schatten fallen, so fällt manchmal auch das Glück. Frank Duwald und der Verleger Eric Hantsch fingen die Gespenster und so wurde aus der Blog-Geschichte ein wundervolles kleines Buch in der Edition CL. Limitiert auf 80 Stück war es innerhalb einiger Tage ausverkauft. 

 

 

Ulrich Noller, Radio-Show WDR

Die Geschichte kommt mir vor wie ein Album voller melancholischer, von der Suche nach Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung erzählender Songs. "Der Schnee fiel, als würde er vom Himmel fallen": der poetische Beginn eines großen Gesangs. Und vielleicht fällt Leibrand ja auch nie vom Stuhl, sondern direkt aus dem Himmel, mit all seinen zaubrischen Erzählungen.

 
Der Krimi-Autor Friedrich Ani über Amerika Plakate

Amerika Plakate ist nun als Hardcover erhältlich. Signierte Exemplare bei Lesungen oder via E-mail frankstoom@aol.com. 

Schön ist es geworden und die ersten positiven Kritiken sind auch schon eingetroffen. 

 

 

 

In der Küche, 

Schnee vor dem Fenster,

und Basquiat mit seinen Bildern,

träumten wir uns gesund. 

Runter zum Kanal,

Shelter from the Storm in den

Knochen;

New Yorker Märchen. 

Dylan malte sein Meisterwerk in Madrid,

der Himmel hoch,

das Septemberkind schaute nicht zurück,

schwarzweiße Episoden,

Jazz und Charlie Parker;

Herz an Herz 

und

Kuss an Kuss,

unten an dem Kanal die Möwen,

New York und die Träume;

30.

Nacht in Brooklyn,

Kometenlicht am Himmel,

unter der großen Brücke,

taumelnd,

im Zwielicht,

Bob Dylan mit

not dark yet;

 

hold on. 

Und sie träumte von

Coney Island,

Schatten auf dem Sand,

von Brooklyn

und den schmalen Straßen;

give me shelter from the storm.

 

Amerika Plakate im Radio WDR - wunderschön war es. Sogar Bob Dylan sang "Not dark yet", als hätte er es nur für Leibrand geschrieben. 

 

Dank gilt dem WDR PlanB Team für die liebevolle Betreuung und Umsetzung. 

Freundliche Gesichter und ein wundervollen Plattenladen. 

Zusammen mit Jessica Pavone aus New York erlebten wir einen wunderbaren Lesungs/Musik-Abend im Optimal Record Store Munic. 

 

Vielen Dank an Peter Schneider, Booking. 

 

Wer mag, darf gerne im Gästebuch seinen Eindruck hinterlassen - würde mich freuen. Wer Lust hat, kann mich auch auf Facebook finden. 

 

Bis bald!

Es war wieder einmal ein wunderschöner Abend. 

Study Fields & Amerika Plakate, Lesung und Musik, Marble Man und Lorenz. 

Vielen Dank an das Heppel&Ettlich München und an alle, die sich eingefunden hatten. 

 

Holden und Leibrand,

Mitternachtsgeschichten, Gespenster und Engel,

alle waren sie hier,

die Gräber offen,

die Herzen auch. 

marble man & richard lorenz im heppel und ettlich munic

        

Im April bekommt Amerika Plakate gleich zweimal ein neuen Soundtrack verpasst. 

Zusammen mit dem sehr geschätzten Folk-Musiker The Marble Man gastiere ich anfang April im Heppel&Ettlich, Schwabing. 

 

Bereits öfters durfte ich zusammen mit diesem großartigen Künstler eine Lesung bestreiten - und es war immer wunderschön. 

 

Eine Woche später: Jessica Pavone, eine grandiose Künstlerin aus New York, Brooklyn, die zu Leibrands Träumen von seinem ganz eigenen Amerika die musikalischen Bilder malen wird. Wir können gespannt sein. 

Und freuen uns auf Euch. 

live at corleone, münchen

Lesung im Corleone München mit Carl-Ludwig Reichert und San2. Vielen Dank auch an Julian von der Arrowsmith Agentur Hamburg für den Besuch.

Schön wars.

by martin lorenz, 2012

Vielen Dank an den Photographen Martin Lorenz für die vielen schönen Photographien, das gute Auge und die Arbeit an den Aufnahmen.

 

 

 

Katharina Wackernagel liest AMERIKA PLAKATE

 

foto by darek gontarski, 2009

Ich danke herzlichst Katharina Wackernagel und dem Tonstudio Berlin. Meine Kurzgeschichte "Amerika Plakate" wurde heute von der Schauspielerin für eine "Hörgeschichte" eingelesen.

 

Auch herzlichen Dank an die Schauspiel-Agentur Pauly in Berlin für die reibungslose Zusammenarbeit.

 

 

Wir danken herzlichst dem Fraunhofer Theater München für den schönen Leseabend. Herzlichen Dank an alle die da waren.

Besonderen Dank an Martin Lorenz für die Photographien, und Silvia für die Filmaufnahmen.

 

Ebenso bedanke ich mich bei den Schaumschlägern München im Vereinsheim; dem Michael und der Andrea. Dank auch an allen Beteiligten für den den schönen Abend.

 

 

Ich träumte vom gelben Amerika-Buch,

 

 

jenes mit den Bildern,

jenes mit den Notizen,

jenes, das ich nicht verstand

jenes, das ich verstand,

wer weiß,

vielleicht steht es immer noch irgendwo

herum,

Paul Auster hätte seine Freude daran.

Ich auch.

 

 

Dylan als Pappfigur,

wir drehen uns, wir wenden uns,

und schon morgen sind wir andere

geworden,

die stickige Luft hoch oben an der Decke,

flackernde Kerzen,

als hätte Jim Jarmusch hier Urlaub gemacht,

höre die Katzen streunen

und die Hunde bellen,

die Buckligen jammern

und die Schönen stöhnen,

Charlie Parker und seine Gang

im Hinterhof,

Dylan steht von den Toten

auf.

 

 

 

 

mit axel le rouge, pustet freising

Wir bräuchten heute dringend einen Roider Jackl und einen Kraudn Sepp um die Krampfsepperl aus dem Nockherberg herauszuspielen. Weil glattgebügelte scheinheiliges Kabarett beißt halt genauso zu wie ein zahnloser alter Depp.

Da hilft auch keine Tradition und kein Weiß-blaues Tischtücherl; den Fastenredner von 2010 haben sie ganz schnell gesagt, wo der Zimmermann das Loch gemacht hat - alleine nur, weil er zu deutlich wurde. Der bayerische Rundfunk war sich damals schon wieder nicht zu Schade, um zu zensieren - wie halt damals beim Herrn Polt auch.

Eine biertrunkene Gemütlichkeit wars, und mehr wars aber auch nicht.

 

Da ist mir ein Achternbusch schon lieber, dem sie, weil er zu frech war, ins Kino geschissen haben.

 

Dank an Import-Export München für die Gastfreundschaft.

Thanks an San2 und Carl-Ludwig Reichert für die Musik.

 

 

danke an maria martin und das freisinger tagblatt

 

 

Wir bedanken uns herzlichst für die schöne Show in Freising, Pustet. Vielen Dank an den Songwriter Axel Le Rouge für seine Mitarbeit, natürlich an Carl-Ludwig Reichert und Sparifankal II, Dank auch an Günther für den grandiosen Sound.

 

Leibrand fiel aus dem Fenster, und fiel zum Himmel.

Pressebesprechung folgt.

 

Wir sehen uns!

 

 

Die Gäste für Amerika-Plakate im Schlachthof stehen fest: Sparifankal II und Axel Le Rouge.

 

Wir freuen uns.

2010

 

 

 

New York Fairytale am Küchentisch,

draußen sieht es wieder nach Schnee aus

im Frühjahr,

Ludwig Hirsch springt aus dem Fenster und fliegt dahin,

auf der Suche nach seinem Schutzengel,

Bukowski Charles macht sich ein Bier auf/

auf Backpapier gekritzelt

acht Gedichte und eine Geschichte,

auf dem langen Flur wankt und taumelt eine alte Frau

dem Tag entgegen,

das gelbe Notizbuch und der Kohlestift,

der erste Schnee des Tages fällt.

Noch wenige Tage bis zur Lesung in Freising, Pustet. 29. Februar, 20 Uhr. Neu mit dabei im zweiten Teil Auszüge aus Hunter Thompsons Interviews; übersetzt von Carl- Ludwig Reichert.

2010 waren wir bereits schon einmal im Pustet, damals mit dem Programm "Mörder und Engel".

 

Also: Nicht verpassen! Hierbei auch die Gelegenheit die neueste Übersetzung von Carl-Ludwig Reichert zu erstehen, signiert.

 

 

regensburg, lesung, um 1998/99

Es ist eine gute Frage, woher sie plötzlich kommen, diese schönen neuen bayerischen Liedermacher, die jeden neuen Rosenmüller-Film soundtracken könnten. Es muss irgendwo ein Baum sein, wo sie die alle herunterschütteln.

Alles sehr harmonisch, nett und weitgehens zum mitschunkeln. Kufstein-Lied reloaded. Auch ein bißchen Spaß muss sein - für die scheint es das ganze Jahr Fasching zu sein. Eigentlich ein "rechter Scheißdreck", wie es der Monaco sagen würde. Schon tauglich, aber höchstens für Bayern 3 am Nachmittag.

Vermutlich liegt es an der neuen Trachtenfreudigkeit und Biergemütlichkeit im hochgestylten Bier- und Weinzelt. Da muss man nicht dagegen sein, aber man darf.

 

Da wird Bayern glorifiziert, und jeder noch so große Schmarrn gehuldigt. Die Reibung fehlt vollkommen - auch das darf man, vorausgesetzt man kann es. Fredl Fesl konnte es. Andere nicht.

 

 

 

Zu Gast im Corleone München, Hauptact Carl-Ludwig Reichert und Sparifankal II, on the road.

Dann geht es zügig weiter nach Freising, Pustet....die Vorbereitungen laufen.

 

Import/Export lädt ein, es freut uns sehr. Ebenso natürlich das Fraunhofer, München. Zum Jahresende dann nochmals in Freising, dieses Mal im schönen Lumen.

 

 

 

In der Februar-Ausgabe des Fink-Magazins ein schöne Vorankündigung zur Lesereise Amerika-Plakate.

Danke an das Fink-Magazin Freising.

 

 

 

Erste Lesungen der Lesereise "Amerika Plakate" haben nun stattgefunden. Was noch im Rohschnitte in der Glocke München stattfand (Fragment aus "I love this day"), zeigten wir in der beinahen Endfassung in München, Kunstpavillion, im Rahmen einer Vernissage.

 

Zuletzt kommt hinzu ein Interview-Ausschnitt des Outsiders Hunter Thompson, frisch übersetzt von Allstar Carl-Ludwig Reichert. (www.calur.de)

 

Die Lesung ist wie gewohnt dunkel, das Sterben in jedem Augenblick und der Ausgang ungewiss.

 

Nächster Termin: Pustet Freising, 29 Februar.

 

 

 

Richard Lorenz jetzt auch bei Amazon-Kindle mit "Frank und die Hoffnung", eine Kurzgeschichte. Lesbar auf allen möglichen Gerätschaften.

Cover von Michael Süllner.

 

 

 

 

 Klapptext der neuen Weiherer DVD von Richard Lorenz. Weiterer Weiherer-Text nachzulesen unter Biopic.

 

 

 

 

 

 

Im Moos einen Flughafen bauen, war das schon eine sehr gspinnerte Idee von ein paar Industriellen und Großkopferten aus Politik und Wirtschaft. Wir haben es gedulded, weil wir es ja dulden müssen, es ist ja auch unser Land.

Jetzt halt eine weitere, eine dritte Startbahn. Das Volk stand auf, demonstrierte und wartete. Den Entscheid einen grünen Landrat haben zu wollen, haben wir links liegengelassen, leider. Der soll nach Brüssel fahren - mitm Radl, haben sie gesagt und in der bekannterweise biertrunkenen Clan-Gemeinschaft alles beim alten gelassen.

Wenn du heutzutage mit dem Zug oder mit der S-Bahn von München nach Freising fährst, kannst fast glauben, Freising sei ein Vorort von München - deshalb heißt es ja auch Flughafen München, und nicht Flughafen Freising.Ist nicht hinter Schwabing noch ein wenig Platz - da könnten sie doch ein paar Landebahnen hinbetonieren.

Es steht völlig außer Frage, dass man sowas nicht tut. Es verlangt der Anstand, dass man etwas nicht baut, wenn soviele Menschen sagen: Behaltet euren Dreck. Die Stuttgarter waren da auch sehr lernunwillig, muss man sagen.

Es ist ein ganz schlechtes Statement der Demokratie gegenüber, den Willen der Politika und der Industrie durchzudrücken. Es geht um Kohle, um sonst nichts. Und wer heutzutage von Arbeitsplätzen philosophiert, der meint wohl damit jene Dumping-Jobs, die dazu da sind, die Statistik hinzubiegen.

Es geht darum, dass noch mehr Airlines fliegen. Dann kannst wahrscheinlich in fünf Minuten-Abständen nach London fliegen, um dir neue Schuhe zu kaufen. Die dann daheim auch nicht passen, weil es schon an der Grundproblematik scheitert. Die EU mitgenommen, aber eigentlich doch nur für zwei Zwecke: Keine Grenzkontrollen mehr für den kurzbehosten Deutschlandtouristen, und die zwei paar Wiener kann man auch mit Euro bezahlen - wie daheim.

Solange jedoch Rassismus so prominent in Erscheinung tritt, und solange du immer noch Angst haben musst, als Farbige nachts durch München Hasenbergl zu laufen, brauchen wir auch keine dritte Startbahn. Solange brauchen wir überhaupt keine Startbahn.